In diesem Blog berichten wir über unsere "weiblich geführte Ehe", unser Zusammenleben mit allen Problemen und Unsicherheiten, schönen Momenten und atemberaubenden Erlebnissen.
Posts mit dem Label 24/7 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 24/7 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 13. Februar 2014
Unser Abendritual
Eine Fussmassage, ein Fussbad, die Nägel lackieren... um 21:45 Uhr kümmert sich Bastian um meine Füße. Ein wunderschönes Ritual.
Dienstag, 18. Juni 2013
Keuschheitsgürtel
Wie naiv ich doch gewesen bin!
Von Anfang an unserer Beziehung, hat es mich gereizt, Bastian keusch zu halten.
Und von Anfang an hatte ich gedacht, es wäre möglich, dass er es alleine, nur aus Liebe und Hingabe zu mir, schaffen würde. Seine Versprechen wurden regelmäßig um 5 Uhr morgens heimlich im Badezimmer gebrochen. Er hat mir zwar keinen Orgasmus verschwiegen, aber zufriedenstellend war diese Situation für uns beide nicht.
2008 entschieden wir uns dafür, einen Keuschheitsgürtel zu kaufen. Die Auswahl war und ist groß. Angefangen von (nun sagen wir mal ausbruchsUNsicheren) Modellen aus dem normalen Erotik-Shop, über stabile Käfige bis hin zu Gürteln, die ich einfach nicht schön fand!
Nachdem Bastian sich ausführlich über verschiedene Modelle informiert hatte und sich in einigen speziellen KG-Foren mit anderen submissiven Männern über Tragekomfort und Sicherheit informiert hatten, entschieden wir uns dafür, den "CB 6000" zu kaufen. Der ganz große Nachteil stellte sich dann nach ein paar Monaten heraus. Da der CB 6000 aus zwei aneinandergeklebten Schalen besteht und an dem Material kleine Risse entstanden waren, wurde die Haut am Penis leider ab und zu ein bisschen eingeklemmt. Außerdem war es durch gezielte Bewegungen möglich zum Orgasmus zu kommen. Der Kick im Kopf ist bei Bastian und auch bei mir sehr schnell weg gewesen? Wozu sollten wir in in unserer Beziehung einen Keuschheitsgürtel einsetzen, wenn er nicht dem Zweck dienen konnte, keusch zu halten?
Nach weiteren Recherchen im Internet entschieden wir uns für einen "Latowski". Vor allem wegen dem Preis von über 1000 Euro hat die Entscheidung für diesen KG einige Tage gedauert. Beim ersten Termin empfingen uns "Herr Latowski" und seine Mona in ihrem Schloss. Denn der Macher des Keuschheitsgürtels handwerkelt gerne und hat sein Häuschen in ein kleines Märchenschloss umgebaut. Ganz selbstverständlich wurde dann Bastis Maße genommen. Die Zeit die dann folgte war wirklich schwierig und aufregend, da wir es einfach nicht abwarten konnten, den "Latowski" endlich abzuholen. Es folgten nach dem ersten Anprobetermin allerdings noch einige weitere Termine um den Gürtel zu modifizieren. Da lag nicht zuletzt an Basti, dem irgendwo noch immer irgendetwas zwickte und dem ich ansehen konnte, dass es einfach nicht machbar war, den Gürtel länger als 24 Stunden zu tragen. Und irgendwann war der Tag gekommen: Der Keuschheitsgürtel passte.
Zwei Jahre später: Der Keuschheitsgürtel wird getragen - vier Wochen am Stück sind kein Problem. Und der große Vorteil: er ist ausbruchsicher, stabil und unter der normalen Kleidung nicht zu erahnen! Was für ein besonderes Gefühl es für mich ist, dass wir ausgehen und ich weiß, dass er den Keuschheitsgürtel trägt, möchte ich gerne an andere Stelle erzählen :-)
Isabel
Folgende Punkte sind mir (uns) bei der Auswahl wichtig gewesen:
Interessante Links:
CB 6000
Latowski
Von Anfang an unserer Beziehung, hat es mich gereizt, Bastian keusch zu halten.
Und von Anfang an hatte ich gedacht, es wäre möglich, dass er es alleine, nur aus Liebe und Hingabe zu mir, schaffen würde. Seine Versprechen wurden regelmäßig um 5 Uhr morgens heimlich im Badezimmer gebrochen. Er hat mir zwar keinen Orgasmus verschwiegen, aber zufriedenstellend war diese Situation für uns beide nicht.
2008 entschieden wir uns dafür, einen Keuschheitsgürtel zu kaufen. Die Auswahl war und ist groß. Angefangen von (nun sagen wir mal ausbruchsUNsicheren) Modellen aus dem normalen Erotik-Shop, über stabile Käfige bis hin zu Gürteln, die ich einfach nicht schön fand!
Nachdem Bastian sich ausführlich über verschiedene Modelle informiert hatte und sich in einigen speziellen KG-Foren mit anderen submissiven Männern über Tragekomfort und Sicherheit informiert hatten, entschieden wir uns dafür, den "CB 6000" zu kaufen. Der ganz große Nachteil stellte sich dann nach ein paar Monaten heraus. Da der CB 6000 aus zwei aneinandergeklebten Schalen besteht und an dem Material kleine Risse entstanden waren, wurde die Haut am Penis leider ab und zu ein bisschen eingeklemmt. Außerdem war es durch gezielte Bewegungen möglich zum Orgasmus zu kommen. Der Kick im Kopf ist bei Bastian und auch bei mir sehr schnell weg gewesen? Wozu sollten wir in in unserer Beziehung einen Keuschheitsgürtel einsetzen, wenn er nicht dem Zweck dienen konnte, keusch zu halten?
Nach weiteren Recherchen im Internet entschieden wir uns für einen "Latowski". Vor allem wegen dem Preis von über 1000 Euro hat die Entscheidung für diesen KG einige Tage gedauert. Beim ersten Termin empfingen uns "Herr Latowski" und seine Mona in ihrem Schloss. Denn der Macher des Keuschheitsgürtels handwerkelt gerne und hat sein Häuschen in ein kleines Märchenschloss umgebaut. Ganz selbstverständlich wurde dann Bastis Maße genommen. Die Zeit die dann folgte war wirklich schwierig und aufregend, da wir es einfach nicht abwarten konnten, den "Latowski" endlich abzuholen. Es folgten nach dem ersten Anprobetermin allerdings noch einige weitere Termine um den Gürtel zu modifizieren. Da lag nicht zuletzt an Basti, dem irgendwo noch immer irgendetwas zwickte und dem ich ansehen konnte, dass es einfach nicht machbar war, den Gürtel länger als 24 Stunden zu tragen. Und irgendwann war der Tag gekommen: Der Keuschheitsgürtel passte.
Zwei Jahre später: Der Keuschheitsgürtel wird getragen - vier Wochen am Stück sind kein Problem. Und der große Vorteil: er ist ausbruchsicher, stabil und unter der normalen Kleidung nicht zu erahnen! Was für ein besonderes Gefühl es für mich ist, dass wir ausgehen und ich weiß, dass er den Keuschheitsgürtel trägt, möchte ich gerne an andere Stelle erzählen :-)
Isabel
Folgende Punkte sind mir (uns) bei der Auswahl wichtig gewesen:
- Sicherheit: Kann "er" in dem KG wirklich nicht kommen?
- Tragekomfort: Kann der KG auch über längere Zeit (4 Wochen oder länger) getragen werden?
- Sichtbarkeit: Ist der KG unter der Kleidung sichtbar?
- Hygiene: Kann der "Toilettengang" ohne Probleme stattfinden?
- Zusatzfeatures:Können weitere Geräte (z.B. Analplug, Strom) eingebaut werden?
Interessante Links:
CB 6000
Latowski
Samstag, 5. Januar 2013
Rund um die Uhr
2008: Bei einem gemeinsamen Plausch kam Bastian auf ein
Thema zu sprechen, dass unseren Beziehungsalltag schon länger prägte,
ohne das wir uns darüber im Klaren waren.
Ich hatte mich in einer früheren Phase unserer Beziehung dagegen gewehrt, dass wir so etwas wie eine 24/7 Beziehung führen, da es für mich keinen Reiz darstellte. Ich konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, ihn ständig kontrollieren zu müssen, seinen Tagesablauf zu bestimmen und einen dauerdevoten Sklaven zu Hause zu haben. Ich wehrte mich gegen diese Definition eines Machtgefälles rund um die Uhr, da ich im Internet oft Texte darüber oder Meinungen dazu verfolgt hatte. Diese forderten aber weder meinen Reiz, noch gab ich Ihnen die Chance Teil meiner Überlegungen zu werden. Das wir schon längst eine 24/7 Beziehung führten wurde mir dann erst im Gespräch bewusst.
Leben wir nun unsere eigene Definition von 24/7?
Ja, und zwar auch dann - oder gerade dann, wenn ich mich einfach an seine starke Schulter anlehnen will. Aber auch dann, wenn ich ihn als Haushaltshilfe betrachte oder als Objekt, das ich schlage. Und ein ständiges Machtgefälle besteht auch. Allerdings ist es mehr der Gedanke der hier zählt, nicht das ständige Symbolisieren von Dominanz und Submission.
Mich reizt an dieser Art den Alltag zu definieren, die Möglichkeit zu deligieren, ihn zu benutzen. Und ja, das Machtgefälle gibt auch Sicherheit. Wollen wir uns mit einer 24/7 Beziehung demnach eine Sicherheit geben? Eine Beziehungsstruktur wählen, die es uns ermöglicht uns noch mehr auf den Partner einzulassen, mehr geniessen zu können?! Oder steht wirklich nur der Anreiz dahinter, die eigene Neigung zu befriedigen? "Spielen" in vollendeter Form?
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Diesen Blogeintrag habe ich auf einem früheren Blog aus dem Jahr 2008 veröffentlicht. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Das Gefühl von damals, dass sich etwas stärkeres, größeres und intimeres aus unserer Beziehung entwickeln kann, hat sich bestätigt. Wir haben geheiratet, leben glücklich zusammen und festigen jeden Tag ein Stückchen mehr unsere DS-Beziehung.Und zwischendurch hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen wir uns nicht sicher waren, was der andere eigentlich erwartet oder ob wir überhaupt so leben wollen. Mittlerweile sind Unsicherheiten und Ängste gewichen. Wir beide wissen, dass wir nicht anders leben wollen, das für uns die "weiblich geführte Ehe" kein Experiment sondern unser Lebensmodell ist.
In diesem Blog möchten wir über unsere Erfahrungen schreiben.
Ich hatte mich in einer früheren Phase unserer Beziehung dagegen gewehrt, dass wir so etwas wie eine 24/7 Beziehung führen, da es für mich keinen Reiz darstellte. Ich konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, ihn ständig kontrollieren zu müssen, seinen Tagesablauf zu bestimmen und einen dauerdevoten Sklaven zu Hause zu haben. Ich wehrte mich gegen diese Definition eines Machtgefälles rund um die Uhr, da ich im Internet oft Texte darüber oder Meinungen dazu verfolgt hatte. Diese forderten aber weder meinen Reiz, noch gab ich Ihnen die Chance Teil meiner Überlegungen zu werden. Das wir schon längst eine 24/7 Beziehung führten wurde mir dann erst im Gespräch bewusst.
Leben wir nun unsere eigene Definition von 24/7?
Ja, und zwar auch dann - oder gerade dann, wenn ich mich einfach an seine starke Schulter anlehnen will. Aber auch dann, wenn ich ihn als Haushaltshilfe betrachte oder als Objekt, das ich schlage. Und ein ständiges Machtgefälle besteht auch. Allerdings ist es mehr der Gedanke der hier zählt, nicht das ständige Symbolisieren von Dominanz und Submission.
Mich reizt an dieser Art den Alltag zu definieren, die Möglichkeit zu deligieren, ihn zu benutzen. Und ja, das Machtgefälle gibt auch Sicherheit. Wollen wir uns mit einer 24/7 Beziehung demnach eine Sicherheit geben? Eine Beziehungsstruktur wählen, die es uns ermöglicht uns noch mehr auf den Partner einzulassen, mehr geniessen zu können?! Oder steht wirklich nur der Anreiz dahinter, die eigene Neigung zu befriedigen? "Spielen" in vollendeter Form?
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Diesen Blogeintrag habe ich auf einem früheren Blog aus dem Jahr 2008 veröffentlicht. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Das Gefühl von damals, dass sich etwas stärkeres, größeres und intimeres aus unserer Beziehung entwickeln kann, hat sich bestätigt. Wir haben geheiratet, leben glücklich zusammen und festigen jeden Tag ein Stückchen mehr unsere DS-Beziehung.Und zwischendurch hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen wir uns nicht sicher waren, was der andere eigentlich erwartet oder ob wir überhaupt so leben wollen. Mittlerweile sind Unsicherheiten und Ängste gewichen. Wir beide wissen, dass wir nicht anders leben wollen, das für uns die "weiblich geführte Ehe" kein Experiment sondern unser Lebensmodell ist.
In diesem Blog möchten wir über unsere Erfahrungen schreiben.
Abonnieren
Posts (Atom)

